Gewinner 2017

Der New Work Award 2017 glänzte auch im vierten Jahr mit Vielfalt und Kreativität. Zum ersten Mal wurden nicht nur Unternehmen, sondern auch Einzelpersonen für außergewöhnliche Leistungen prämiert. Die sechs Gewinner stehen ebenso wie die Arbeitgeber aus den Kategorien „Junge Unternehmen“ und „Etablierte Unternehmen“ mit ihrem Schaffen und ihrem Lebenslauf sinnbildlich für New Work und tragen so allesamt Signifikantes zur New Work-Debatte und –Entwicklung bei.

Wir gratulieren allen Gewinnern des New Work Award 2017!

Sehen Sie hier, welche Unternehmen und New Worker prämiert wurden. Oder lesen Sie mehr über die Awards 2017 auf XING spielraum.

Etablierte Unternehmen


Platz 1
Cisco Systems GmbH Arbeiten wo und wann ich will

„Die Zukunft der Arbeit schon heute“: Freie, spontane Einteilung von Arbeitszeit und -ort mit großem Vertrauensvorschuss und viel Eigenverantwortung definieren die Cisco-Arbeitskultur. Technisch und organisatorisch sind die 1.000 Mitarbeiter in der Lage, überall gleichermaßen gut arbeiten zu können. Egal ob zu Hause, im Büro oder an jedem beliebigen Ort – weltweit.


Platz 2
Traum-Ferienwohnungen GmbH Same Same but different – mutige Bremer erfinden sich nach 14 Jahren neu

Wer mitten im erfolgreichen Wachstum neu denken will braucht Mut. Aber das Bremer Unternehmen wagt es. Über 120 Kollegen arbeiten heute selbstorganisiert in gemischten Teams ohne Führungskräfte. Das Team bewirbt sich schon zum zweiten Mal: Der Mut hat sich gelohnt, die Erfahrung wächst und Prozesse werden gemeinsam weiterentwickelt.


Platz 3
TELE Haase Steuergeräte GmbH Das Unternehmen als intelligenter, sich selbst steuernder Organismus

Für die Wiener Smart Factory TELE ist das klassische Organisationsmodell passé. Seit gut vier Jahren arbeitet das 90-köpfige Team deshalb in einer neuartigen Organisationsform zusammen: Sie bildet einen intelligenten Organismus, der sich ohne Hierarchie selbst steuert und damit sehr rasch auf neue Herausforderungen reagieren kann. Zentral dabei sind Verantwortung des Einzelnen, Kooperation, Transparenz, Wertschätzung und Spaß.

Junge Unternehmen


Platz 1
EDITION F GmbH Das digitale Zuhause für Frauen, die mehr wollen – im Job & im Leben

EDITION F ist das digitale Zuhause für starke Frauen. Frauen, die ihre Karriere im Blick haben, denen Selbstverwirklichung wichtig ist und die Lust auf Neues haben – auf Inspiration, neue Menschen, Themen und Ideen. EDITION F bietet ihnen all das: Magazin, Jobbörse, Webinare und Vernetzungsmöglichkeiten online und offline. Gegründet im Sommer 2014 von Nora-Vanessa Wohlert und Susann Hoffmann erreicht EDITION F über 600.000 Unique User pro Monat.


Platz 2
PippaJean GmbH Der Job, der sich nach dem eigenen Leben richtet, nicht umgekehrt

Flexibilität ist das A & O bei der Social Selling Community PIPPA&JEAN. 90 Mitarbeiter und 3.500 freie Vertriebspartner arbeiten in vier verschiedenen Ländern zusammen. Remote Work macht`s möglich: Virtuelle Meetings, transparente Projektsteuerung, viel Eigenverantwortung, Cloud Computing, freie Zeiteinteilung. Auch die Gründer leben die Flexibilität: Beide arbeiten monatlich maximal fünf Tage im Headoffice.


Platz 3
Leadership³ e.V. Kollektiv getragene Führungskultur – Leadership is action not position

Als selbstorganisiertes Netzwerk begleitet Leadership³ seit über fünf Jahren andere bei der Entwicklung kollektiver Führung. Den Anfang machte das Team selbst. Leadership³ selbst versteht sich als großes Experimentierfeld für Selbstorganisation. Ihre eigenen Erfahrungen und Fähigkeiten werden in einem 4-tägigen Festival der Perspektiven und einer Jahresausbildung anderen zugänglich gemacht.

New Worker


Platz 1
Hermann Arnold Unternehmensdemokratie und andere Experimente mit neuen Formen der Führung

Der Mitgründer von Haufe-umantis trat freiwillig als Geschäftsführer zurück und stellte dem gesamten Team seinen Nachfolger zur Wahl. Bereits zuvor hatte er den Verkauf des Unternehmens an die Haufe Gruppe von allen 100 Mitarbeitern demokratisch entscheiden lassen. Er ermutigt im eigenen Unternehmen, bei Kunden und im Buch „Wir sind Chef“ mit gezielten Experimenten zu mehr Innovation in der Führung.


Platz 2
Lena Felixberger Reisend durchs Arbeitsleben: Früher Friseurin. Heute Entrepreneurin.

Jeder sollte mehr als nur ein Berufsleben haben – da ist sich Lena Felixberger sicher. Ihre eigene Biografie führt sie als Beweis an: Vor 15 Jahren schnitt sie in einer bayerischen Kleinstadt die Haare ihrer Nachbarn. Heute lebt sie als Entrepreneurin in Berlin. Mit Descape hat sie 2014 eine Online-Plattform gegründet, die anderen Menschen Ausflüge in ihre Traumberufe ermöglichen soll.


Platz 3
Sven Franke Potenzial aller Mitarbeiter sichtbar machen

Sven Franke pflegte stets einen modernen und teamorientierten Führungsstil. Dies motivierte ihn dazu, auch andere an seinen Erfahrungen teilhaben zu lassen. Seit dem Start seines vielfach ausgezeichneten Projekts AUGENHÖHE ist er ein gefragter Keynote Speaker, Organisationsexperte, -denker und Entwickler neuer Arbeitsformate – stets mit dem Ziel, das Potenzial aller Mitarbeiter sichtbar zu machen.


Platz 4
Julia Kümper Wertschätzung für die Arbeit von jedem in jedem Bereich

Julia Kümper ist ein Vorbild für all jene, denen ohne Eigenverschulden Steine in den Weg gelegt werden: Ihr gelang es, trotz Erkrankung ihr Studium in Regelstudienzeit zu absolvieren. Nebenbei initiierte sie die größte bundesweit aktive Praktikumsbörse für Studierende der Sozialwissenschaften und ist aktuell als internationale Unternehmensberaterin, Gründerin und ehrenamtliche Mentorin aktiv.


Platz 5
Ali Mahlodji WHATCHADO erzählt Lebensgeschichten

Trotz seiner jungen Jahre hat Ali Mahlodji bereits viel gesehen und noch mehr erlebt – die Flucht nach Europa, den Schulabbruch, über 40 Jobs. Kein Zufall also, dass er mit WHATCHADO anhand von Videointerviews Lebensgeschichten erzählen und erfahren lässt. Als EU JugendBotschafter versucht er mit seinem Team, tagtäglich bestehende Strukturen der Arbeitswelt neu aufzubrechen.


Platz 6
Christa Weidner Die Retterin der Selbständigkeit

Drei Jahre lang hat die IT-Beraterin gegen die Deutsche Rentenversicherung Verfahren wegen Scheinselbständigkeit der für sie tätigen Freiberufler geführt. Am Ende hatte sie nicht nur gewonnen, sondern sich entschieden, ihre Erfahrungen zu teilen. Mit dem Projekt Freelance IT möchte sie anderen Selbständigen Sorgen nehmen und ihnen helfen, rechtssicher und erfolgreich ihre Kunden zu betreuen.